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Château Laquirou
Editorial - Kompositionen für den Gaumen
Musik und Wein sind enge Freunde. Mozart liess den guten Bacchus hochleben. Und Neil Diamond besingt das gute Gefühl, das ein Glas Rotwein bescheren kann. Schon die Sprache, mit der Musik und Wein beschrieben werden, kennt viele Parallelen. Mit Begriffen wie «tänzerischer Leichtigkeit» oder «erfrischendem Nachhall» lassen sich sowohl eine Sonate von Frédéric Chopin, aber auch ein weisser Cru, beispielsweise auf der Basis der in Südfrankreich heimischen Sorte Bourboulenc, treffend charakterisieren. Auch in Bezug auf den Entstehungsprozess sind Musik und Wein echte Seelenverwandte. Denn wie der Komponist, der Melodien, Rhythmen oder Akkorde zu einem Stück fügt, so komponiert auch der Winzer, oft aus verschiedenen Sorten und unterschiedlichen Rebbergsparzellen, seinen Wein.
«Red red wine
you make me feel so fine
You keep me rocking
all of the time»
Red Red Wine, Neil Diamond
(gecovert u.a. von UB40)
1807 übernahm die Familie Hug eine Musikalienhandlung an der Augustinergasse in Zürich und entwickelte daraus das führende Musikhaus der Schweiz. 1993 entdeckten Erika Hug Harke und ihr Mann Eckard Harke-Hug im idyllischen «La Clape»-Gebirgszug zwischen der Stadt Narbonne und dem Meer ein Wein-Château wie aus dem Bilderbuch. Seither wurde Château Laquirou behutsam Schritt für Schritt restauriert. Heute reifen hier charaktervolle, bekömmliche Weine mit mediterranem Charme. Im Jargon der Musikszene ausgedrückt, dürfen wir von gelungenen Kompositionen für den Gaumen sprechen.
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«Bacchus war ein braver Mann,
der zuerst der goldnen Rebe süssen Nektar abgewann …»
Die Entführung aus dem Serail, Wolfgang Amadeus Mozart
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